CO2-Abgabe auf Kraftstoffe: Wie der CO2-Preis das Tanken verteuert
Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) regelt in Deutschland die CO2-Bepreisung für die Sektoren Wärme und Verkehr. Das Ziel ist es, fossile Energieträger stufenweise zu verteuern, um den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen wie Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen zu forcieren.
Die mathematische Basis
Jeder Liter getanktes Benzin setzt bei der Verbrennung ca. 2,33 kg Kohlendioxid frei. Bei Diesel sind es aufgrund der höheren Dichte ca. 2.64 kg CO2. Der CO2-Preis wird je Tonne erhoben. Auf den Netto-Aufschlag wird zusätzlich die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 % berechnet, wodurch der tatsächliche Aufschlag an der Zapfsäule steigt.